- Die Christengemeinschaft | Michael-Kirche

Gemeindebrief

Die Christengemeinschaft

Gemeinde in Hannover

Ellernstr. 44 · 30175 Hannover

Inhalt

Willkommen. 2

Dank. 5

Dank an Frau Töllner, Frau Siebert und Frau Gehring. 5

Vorhaben und Veranstaltungen. 5

Lebendiger Adventskalender 5

Musikalische Andacht zum Advent 6

Menschenweihehandlung in der Weihnachtszeit tägl. mit Predigt 6

Gestalt und Atem des Weiheraumes – Gemeindeforum 7. Februar 7

Kelch-Weihe am 3. Advent 9

Nach dem Labyrinth – eine Mitte in der Kirche. 10

Familiensonntag: Offenes Atelier für Kinder und Erwachsene. 10

Weihnachten – Epiphanias. 11

Resilienz – das Immunsystem der Seele. 11

Solofif – tiefsinnig-humorige Gedichte. 12

Die Königin von Saba und Jona in Ninive: Vorstufen des Christentums. 12

Für Kinder 13

Familienandacht anstelle der Sonntagshandlung. 13

Hirtenspiel unter veränderten Bedingungen. 13

Die Weihnachtshandlung für die Kinder 14

Mitteilungen. 14

Der Kirchengarten. 14

Norddeutsche Tagung Hannover im Oktober 2021. 15

Übersichtliches. 16

Bestattungen. 16

Sonntagscafé. 16

Geselliger Nachmittag. 16

Gemeinde-Lieder 16

Evangelienlesungen. 17

Abwesenheiten. 18

Filialgemeinde Hildesheim.. 19

Filialgemeinde Benefeld. 19

Aus dem Gemeinderat 20

Redaktion, Kontakt, Bankverbindung. 21

Liebe Gemeinde,

der scharfe Hinter-die-Fassade-Gucker Wilhelm Busch lässt am Ende seiner Bildergeschichte „Die fromme Helene“ deren selbstgerechten Onkel Nolte die Worte sagen: „Das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das Böse, das man lässt“ – als wäre die Vermeidung schlechten Verhaltens schon eine gute Tat. Busch bringt damit nicht seine eigene Auffassung zum Ausdruck, sondern er stößt den Leser auf eine in der menschlichen Seele schlummernde Untiefe hin, die meint, sich bereits beim Fehlen eigener Böswilligkeit selbst gratulieren und damit vor jeder aktiven Verantwortung für die Entstehung des Guten in der Welt bequem drücken zu dürfen.

Ein Zitat, das genau dieser Haltung entsprang und unrühmlich in die Geschichte einging, war die von Helmut Kohl konstatierte „Gnade der späten Geburt“, die nichts anderes meinte als: „Zum Glück war ich in der Nazizeit noch nicht bewusst dabei, deshalb muss ich auch für die Gräuel dieser Epoche keine Verantwortung übernehmen.“ Etwas Schlimmes nicht getan zu haben, heißt noch nicht, ein guter Mensch zu sein.

Eine sehr viel treffendere Beschreibung, wie das Gute entsteht, ist die sehr knappe, scheinbar freche, aber wahre Aussage von Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Bei allem Schlechten, das es gibt, hilft kein Ausweichen und nicht mitmachen – das Gute will von uns Menschen aktiv in die Welt getragen werden.

Kaum 50 Jahre gibt es das Forschungsgebiet der Salutogenese: Eine Wissenschaft, die sich – im Gegensatz zum traditionellen medizinischen Ausgangspunkt, wie Krankheit entsteht (Pathogenese) – mit der Frage beschäftigt, wie Gesundheit entsteht. Wenn Krankheit durch den Verlust eines Gleichgewichtes entsteht, durch den Verlust eines gesunden Zusammenspiels und Zusammenhanges der Kräfte, dann ist die Fragestellung der Salutogenese: Wie kann ein solcher gesunder Zusammenhang (Lateinisch: Kohärenz) herbeigeführt werden?

Auch Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Krankheit, sondern sie entsteht in einem dynamischen Gleichgewicht, das erzeugt und gefördert werden kann und muss. Zwischen welchen Polen dieses Gleichgewicht liegt, hat nicht ein Arzt, sondern der israelisch-amerikanische Soziologe Aaron Antonovsky (1923-1994) beschrieben: Es ist nicht die Mitte zwischen zwei Extremen, sondern das harmonische Zusammenwirken einer Dreiheit, einer Trinität:

1. Verstehbarkeit: Ich erlebe, dass ich die Welt, in der ich lebe, verstehen kann.
2. Handhabbarkeit: Ich erlebe, dass ich die Welt, in der ich lebe, gestalten und handhaben kann, dass ich selbst darin wirksam bin.
3. Sinnhaftigkeit: Ich erlebe, dass mein Leben innerhalb der Welt, die mich umgibt, einen Sinn hat.

Und wenn diese drei Erfahrungen sich in mir begegnen, erlebe ich Kohärenz: einen Sinnvollen Zusammenhang zwischen mir und der Welt – und dieses Erlebnis ist die Basis, auf der Gesundheit entsteht.

Weniger wissenschaftlich formuliert, floss diese präzise Beschreibung einer Dreiheit und ihrer gemeinsamen heilsamen Wirkung schon vor 100 Jahren in die Sonn­tagshandlung ein: „Wir lernen, um die Welt zu verstehen, … um in der Welt zu arbeiten. Die Liebe der Menschen zueinander belebt alle Menschenarbeit.“ Und dann kommt sogar dort ein Satz zur Pathogenese: „Ohne die Liebe wird das Menschensein öde und leer.“

Wir erleben gerade weltweit eine pathogene Situation: 1. können wir sie nicht wirklich verstehen und durchschauen, sondern wir sind ihr weitgehend im Glauben an die Zahlen einzelner Fachleute ausgeliefert; 2. wir haben keine wirkliche Handhabe, wie wir damit sachgerecht umgehen können, sondern bekommen eine Fülle von Regeln und Anordnungen, die sich zum Teil widersprechen; 3. die Situation hat etwas Virtuelles und Irrationales: irgendwie ist das Virus gefährlich, denn es sterben auch Menschen daran, die keinerlei Vorbelastung hatten, aber erheblich mehr Menschen stecken sich an und merken es nicht oder haben harmlose Symptome – die eindeutige Wirklichkeit als Pandemie (das bedeutet wörtlich, dass es alle betrifft) ist nur für Einzelne erfahrbar, die selbst schwer betroffen sind oder persönlich ein solches Schicksal aus der Nähe miterleben.

Und in dieser inkohärenten Situation breitet sich eine Krankheit aus, die sich durch keine Maske und kein Desinfektionsmittel aufhalten lässt und die sich längst viel flächendeckender verbreitet hat: die Angst. Ich meine nicht die Angst vor Corona (die ist individuell sehr verschieden), sondern die Angst der Menschen untereinander:

Wenn ich in einer Runde sage, dass ich Angst habe, mich an­zu­ste­cken, muss ich befürchten, von einigen ausgelacht oder als hysterisch verurteilt zu werden. „Stell dich nicht so an – glaubst Du etwa das, was da gesagt wird?“ Angst ist aber real – darf ich nicht sagen, wenn sie mich umtreibt? Muss ich mich dafür rechtfertigen oder gar schämen?

Wenn ich in derselben Runde sage, dass ich manche der geltenden Regeln im Alltag nicht verstehe oder unlogisch finde, muss ich befürchten, von einigen als Coro­na-Leugner abgestempelt zu werden, wenn nicht gar als Verschwörungstheoretiker. Schon die behutsame Frage, ob die täglich gemeldeten Zahlen eine stichhaltige Grundlage für die Beurteilung dieser Infektion sind, hat sogar Fachärzten schlimme Hassbotschaften beschert.

Neu an dieser Seuche ist, dass sie in so drastischer Weise die Kraft hat, uns sozial zu spalten. Von einigen Menschen habe ich gehört, wie daran langjährige Freundschaften zerbrochen sind. Menschen, die einander gut zu kennen glaubten, sind sich daran fremd geworden.

Als Gruß unter schriftlichen Mitteilungen hat sich anstelle des sonst üblichen „herzliche Grüße“ die neue Formel „bleiben Sie gesund“ eingebürgert. Was als positives Signal gemeint ist, darf man vielleicht befragen: Wollen wir einander wirklich wünschen, gesund zu bleiben? Wollen wir den Zustand, in dem wir uns befinden, wirklich so erhalten, wie er ist? Glauben wir wirklich, dass wir gesund sind, nur weil wir uns nicht mit dem Virus angesteckt haben? Wie wäre es, einander zu wünschen: „Werden Sie gesund“? – auch denen, die keine Erkältungssymptome haben?

Als vor Jahrhunderten die Pest umging, entstand der heute noch übliche Wunsch, beim Niesen „Gesundheit!“ zu sagen. Also nicht: „Bleib gesund“, sondern: „Gesundheit möge dir beschieden sein!“ Noch offensichtlicher salutogenetisch ist der entsprechende englische Ausspruch „God bless you“: „Gott segne dich“. Denn er enthält den Wunsch: „Möge dir ein göttlicher Segen zukommen – ein geistiger Sinn, der selbst dann nicht verloren geht, wenn du krank bist, wenn du stirbst; ein Segen, der alle Erfahrungen im Leben in einen sinnvollen Zusammenhang stellt, handhabbar macht, sogar verstehbar macht“.

Ein solcher innerer, göttlicher Sinn kann uns helfen, trotz aller der Angst vor einer Infektion, trotz aller Verzweiflung oder Wut über die vielen Beschränkungen unseres Lebens innerlich gesund zu werden, also weitherziger, gelassener, verständnisvoller im Umgang miteinander.

God bless you! Werden Sie gesund! – Ich bemühe mich auch darum.

Ihr              

Dank an Frau Töllner, Frau Siebert und Frau Gehring

Vor mehr als 30 Jahren hat Frau Lindström den „Gesellige Nachmittag“ ins Leben gerufen, bei dem man sich am 1. Montag im Monat zwanglos bei Kaffee und Kuchen begegnet und dann jeweils von einem der Pfarrer ein kleiner inhaltlicher Beitrag geboten wird. Drei Menschen haben in all diesen Jahren dafür gesorgt, dass man nicht vor leeren Tellern saß: Ingrid Töllner, Ulrike Siebert und Margot Gehring haben Monat für Monat liebevoll die Tische gestellt und gedeckt, Kaffee und Tee gekocht und jedes Mal köstlichen Kuchen oder sogar Torte gebacken. Dafür sei Ihnen an dieser Stelle im Namen von uns allen ein sehr herzlicher Dank ausgesprochen!

Dass sie nun darum gebeten haben, diese Verantwortung in andere Hände abzugeben, hat biografische Gründe: Wer die drei kennt, könnte eher überrascht sein, dass sie es bis jetzt immer noch leisten konnten! So sei mit diesem Dank zugleich auch ein Dank denen gesagt, die nun in Zukunft den Geselligen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen ausrichten. Frau Töllner, Frau Siebert und Frau Gehring dürfen sich im neuen Jahr einfach mit an den Tisch setzen und sich freuen, dass diese schöne Tradition fortgesetzt wird. Wir werden, wie es beim Gemeindecafé schon lange üblich ist, an gleicher Stelle auch die Namen derer angeben, die jeweils für die Verköstigung eines Geselligen Nachmittags verantwortlich sind. Bei Wahrung der Abstandsregeln kann auch diese schöne Veranstaltung zum Glück stattfinden.

Jochen Butenholz • Claudio Holland • Felicia Holland

Lebendiger Adventskalender

Beim Vorbereitungstreffen in der Friedenskirche für den Lebendigen Adventskalender im Zooviertel war allen Beteiligten klar, dass er diesmal nicht in der gewohnten Form stattfinden kann. Weil aber die Möglichkeit der Begegnung für viele Menschen gerade in der Adventszeit besonders wichtig ist, wurde eine alternative Form gefunden: Vier Adventstreffen werden stattfinden, und zwar am 1. Advents-Sonntag, dem 29. November und an den drei darauffolgenden Advents-Samstagen, dem 5., 12. und 19. Dezember, jeweils um 17.00 Uhr auf dem Marktplatz vor der Friedenskirche. Der Ort liegt zentral, und man kann dort leicht den notwendigen Abstand wahren.

Wir danken der Friedenskirche, dass es trotz allem so möglich ist, und wir sind alle herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Claudio Holland

Musikalische Andacht zum Advent

Advent ist besonders in den Familien oftmals eine recht stürmische Zeit, zugleich aber auch die Zeit, wo die Seele mehr als sonst Sehnsucht nach Innerlichkeit, Stille, Frieden hat.

Letzteres möchte ich mit einer Andacht am Nachmittag des 4. Advent aufgreifen. Die Bilder aus dem ersten Kapitel des Lukas-Evangeliums werden im Mittelpunkt stehen. Eltern und Kinder der Familie Lewis werden die Feier musikalisch gestalten mit bekannten traditionellen Adventsliedern, die leider in diesem Jahr nicht mitgesungen werden dürfen. Eine besinnliche Stunde kurz vor Weihnachten, wenn hoffentlich alle Geschenke besorgt und alle Kekse gebacken sind.

Jochen Butenholz

Menschenweihehandlung in der Weihnachtszeit tägl. mit Predigt

Wie im vorigen Jahr möchten wir die Intensität der Weihnachtstage in ihrer Zwölfheit unterstützend begleiten mit 12 Predigten zur täglich um 10:00 Uhr zelebrierten Menschenweihehandlung.

Zwölfgliedrig ist der Credo-Text, das Bekenntnis der Christengemeinschaft. 12 Sätze formulieren die Grundtatsachen des Christentums. Dieses Spiel der Zwölfheiten veranlasst uns, in den weihnachtlichen Tagen jeweils unsere Predigten an den Credo-Sätzen zu orientieren, um auf diese Weise an weihnachtlicher Leibwerdung des Wortes mitzuwirken.

Das christliche Bekenntnis in zwölf Sätzen

25.12.       Der Vater

26.12.       Der Sohn

27.12.      Jesus Christus

28.12.      Hülle und Kern

29.12.      Der Tod

30.12.      Beistand der Verstorbenen

31.12.      Die Überwindung des Todes

1.1.           Der Herr der Himmelskräfte

2.1.           Der Weltenfortgang

3.1.           Der heilende Geist

4.1.           Die Eine Kirche

5.1.           Die Hoffnung

Jochen Butenholz • Claudio Holland • Felicia Holland

Gestalt und Atem des Weiheraumes – Gemeindeforum 7. Februar

Am 4. Oktober saßen wir beim Gemeindeforum im großen Kreis um das Labyrinth in der Kirche und sprachen über die Erfahrungen mit dem Weiheraum, der nach dem Abbau des Podestes nun wieder in seinem vorigen Zustand ist. Es wurde noch einmal klar formuliert, dass dieser Bau nicht primär für un­sere Gemeinde geplant worden ist, sondern als großes kultisches Zentrum für die Region, für Priesterweihen, für weltweite Synoden – für Zwecke, die dann selten oder gar nicht verwirklicht wurden. Es wurde außerdem noch einmal erinnert, dass die Kirche nie fertig geworden ist: trotz deutlicher Nachbesserung vor rund 15 Jahren stimmt die Akustik nicht; der Boden ist ein roher Estrich ohne Belag; die Dachhaut ist nicht für langfristige Haltbarkeit konzipiert.

Erstmals wurde jetzt durch den Architekten mündlich skizziert, in welche Richtung der Gestaltungskreis sich Veränderungen der Kirche denken kann: Altargeschehen und Gemeinde sollten näher zusammenkommen; das soziale Gemeindeleben sollte in der Kirche Platz finden und sich näher mit dem kultischen Gemeindeleben verbinden können; eine schon vom Architekten Schneider im allerersten Entwurf geplante Empore könnte neu ins Auge gefasst werden und den großen Raum gliedern.

Um aus dem Skizzenhaften und allgemein Möglichen in die Wirklichkeit zu kommen, sprachen wir auch darüber, dass eine konkrete Planung mit Zeichnungen, einem Modell und einer Kalkulation der Kosten nur möglich ist, wenn wir Geld in die Hand nehmen. Dieses Anliegen und die Frage, ob die Gemeinde möchte, dass der bestehende Gestaltungskreis zusammen mit Herrn Tietz in dieser Richtung weiterarbeitet, wurde von den Anwesenden deutlich bejaht.

Inzwischen hat der Gestaltungskreis sich wieder getroffen und allererste Handskizzen von Egon Tietz gesichtet und diskutiert. An diesen Treffen nehmen in Zukunft auch Eckhard Kalettka und Reiner Scheiwe als Vertreter des Gemeinderates teil, um eine enge Verzahnung zu gewährleisten zwischen denen, die gestalten, und denen, die entscheiden. Wir haben uns an die „Haus­auf­gaben“ gemacht und begonnen, den genauen Bestand an Ausführungsplänen, Grundstücksgrenzen und Rahmenbedingungen zu ermitteln. Wir sind dabei, ein Raumprogramm zu erarbeiten (welche Räume braucht die Gemeinde, welche sind unabdingbar, welche wünschenswert?) und ein Funktionsablaufschema zu erstellen (welche Räume müssen mit welchen Räumen nah verbunden sein, welche brauchen gerade Abstand voneinander, wie sind die Verkehrswege dazwischen am günstigsten?).

Ein wichtiges Anliegen ist uns, noch einmal deutlich zu machen, dass alle Überlegungen zur Umgestaltung der Kirche nicht dem persönlichen Bauimpuls Einzelner entspringen, auch keinem Gedankenspiel von Menschen, denen der vorhandene Bau vielleicht nicht gefällt. Vielmehr sehen wir sehr deutlich, dass wir es uns schlicht nicht leisten können, alles zu lassen, wie es ist, weil zunehmend auch neu hinzukommende Menschen wegbleiben, die sich in der Weihehandlung als ferne Zuschauer eines fremden Geschehens empfinden und die Weihehandlung in diesem Kirchenraum als kraftraubend erleben. Außerdem ist der schlichte wirtschaftliche Unterhalt aller Gebäude auf Dauer für unsere Gemeinde nicht zu leisten.

Diese Notwendigkeit einer Veränderung sollte uns klar vor Augen stehen. Den Impuls zur Umgestaltung sollten wir aber nicht aus der Angst vor einer schwindenden Gemeinde finden. Vielmehr haben wir jetzt die Möglichkeit, positive Bilder von einer lebendigen Zukunft unserer Gemeinde zu entwickeln, um daraus die Gestaltungsimpulse zu schöpfen, die möglichst frei von persönlichen Vorlieben oder Abneigungen sind.

Wir möchten Sie alle herzlich einladen zu einem Gemeindeforum am Sonntag, dem 7. Februar im Anschluss an die Menschenweihehandlung und die Sonntagshandlung mit dem Gestaltungskreis und dem Architekten. Nach dem positiven Stimmungsbild vom 4. Oktober bitten wir Sie dort nun um eine formale Bestätigung per Abstimmung, dass diese 5 Menschen (Manfred Hofmann, Astrid Ho­meyer, Elisabeth Lorenz, Till Ungefug und Wolfgang Voigt) als Gestaltungskreis zusammen mit den drei amtierenden Pfarrern und Egon Tietz für die Gemeinde ein Konzept zum Umbau erarbeiten sollen. Wenn diese Ar­beits­gruppe auch formal nichts beschließt, so scheint es uns für den sauberen sozialen Prozess doch wichtig, dass sie für ihre Arbeit, die jetzt nicht mehr nur Bestandsaufnahme, sondern Gestaltung der Zukunft beinhaltet, eine klare Legitimation durch die Gemeinde bekommt.

Außerdem werden wir die Ergebnisse unserer Arbeit vorstellen, so dass Sie alle auf dem aktuellen Stand sind und an dem Gestaltungsprozess teilnehmen und Ihre Gedanken beisteuern können. Uns ist bewusst, dass es einige Geduld kostet, immer noch keine fertigen Pläne zu haben. Die Seele hat es gern, klare Verhältnisse zu haben und zu wissen, woran sie ist.

Die Geschichte unserer Kirche kann uns aber lehren, dass es für einen lebendigen Entstehungsprozess, bei dem die kultischen und sozialen Erfordernisse der Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen, wichtig ist, nicht voreilig in den äußeren Formen feste Bilder zu haben. Insofern bitten wir um Verständnis, wenn wir uns zwar bemühen, kraftvoll zu arbeiten, aber nicht sofort fertige Ergebnisse zu liefern. Da es sich nicht um einen Neubau auf einem leeren Grundstück handelt, sondern um die Umgestaltung von etwas, das zwar unfertig blieb, aber mit sehr viel Willen hingestellt wurde, bitten wir Sie, es auszuhalten, dass die neue Gestalt unserer Kirche behutsam entstehen darf. Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen und sind immer dankbar für schriftliche Anregungen und Gedanken von Ihnen allen.

Der Gestaltungskreis

Kelch-Weihe am 3. Advent

Als Herr Horneber am 6. September nach Hannover zur Menschenweihehandlung und ins Gemeindeforum kam, hatte er bereits mit der Arbeit an unserem Kelch begonnen. Als Datum für die Weihe dieses zentralen kultischen Gerätes schien uns der 3. Advent ein passender Termin, weil dies zugleich auch der Tag unserer Kirchweihe ist. Diese sehr kurze kultische Handlung wird also am Sonntag, den 13. Dezember um 10:00 Uhr, zu Beginn der Menschenweihehandlung vollzogen werden.

Herr Horneber hat uns einige Bilder von den verschiedenen Stadien zukommen lassen, um uns aus der Ferne an dem Entstehungsprozess teilnehmen zu lassen.

Gut 3 Jahre ist es her, dass wir am 21. September 2017 nach einem intensiven Gespräch den einstimmigen Beschluss fassten, diesen Kelch schmie­den zu lassen und damit einen Gemeindeimpuls zu verwirklichen, der vor fast 20 Jahren begann mit einer Altgoldsammlung.

In einem Beitrag von Claudio Holland soll am darauffolgenden Donnerstag, den 17. Dezember, um 19:30 Uhr noch einmal dargestellt werden, wie das „Gold – die Mitte im Kreis der sieben Planetenmetalle“ eine besondere Aufgabe hat, die im Kelch nun wieder frei von wirtschaftlichen zur Geltung kommen kann. Dort wird auch Gelegenheit sein, sich den Kelch aus der Nähe zu betrachten.

Claudio Holland • Jochen Butenholz • Felicia Holland

Nach dem Labyrinth – eine Mitte in der Kirche

Viele von Ihnen haben gesagt, dass sie es als sehr wohltuend für den Kirchenraum erlebt haben, als nach dem Abbau des Podestes im hinteren Bereich das Labyrinth von Chartres mit Steinen gelegt wurde. Immer wieder kamen auch Menschen, die nicht zur Gemeinde gehören, aber von anderen davon gehört hatten, die selbst gern diesen atmenden Weg zur Mitte laufen wollten.

Am Samstag vor dem 3. Advent wird an dieser Stelle das Adventsgärtchen stattfinden, und die Tannenzweige werden sicher nicht annähernd so lange liegen bleiben, wie das Labyrinth. Wir möchten aber weiterhin durch das Jahr diesem hinteren Bereich der Kirche eine Mitte geben, die mindestens immer mit einer Kerze markiert sein wird, die wir zu verschiedenen Festen aber vielleicht auch anders ausgestalten werden.

Felicia Holland • Jochen Butenholz • Claudio Holland

Familiensonntag: Offenes Atelier für Kinder und Erwachsene

Am Sonntag, den 10. Januar, wird nach der Menschenweihehandlung und Sonntagshandlung (oder Familienandacht) und einem kleinen Imbiss beim Gemeindecafé für alle, die daran Freude haben, eine Möglichkeit angeboten, zu malen oder zu zeichnen. Das kann ein zweckfreies Experimentieren sein, Freude am Umgang mit Farben oder Interesse an zeichnerischer Genauigkeit. Es wird also kein konkreter Malkurs stattfinden, sondern ein offener Raum für alle, die künstlerisch praktisch tätig werden wollen, mit oder ohne Vorkenntnisse. Jeder ist im Rahmen der Platzmöglichkeiten und unter Einhaltung der gültigen Hygiene- und Abstandsregeln herzlich eingeladen, mitzumachen.

Felicia Holland

Weihnachten – Epiphanias

In den ersten Jahrhunderten des Christentums ist Epiphanias, das Fest der Taufe Christi, neben Ostern als das andere Zentralfest der Christenheit gefeiert worden; die Geburt des Jesus-Kindes war noch nicht im Blick. Später dann, insbesondere durch Nikolaus von Myra und Franziskus von Assisi gefördert, wurde Weihnachten, das herzinnige Fest der Geburt, als immer bedeutender erlebt, während Epiphanias immer weiter in den Hintergrund trat – bis dahin, dass heute z.B. in den meisten Bundesländern Deutschlands Epiphanias nicht mehr als öffentlicher Feiertag anerkannt ist.

Im Kultus der Christengemeinschaft und durch manche Hinweise der Anthroposophie werden im Epiphanias-Fest ganz neue Qualitäten ahnbar, die dem Fest eine neue Eigenständigkeit verleihen. Das kann zu der Frage führen, wie das Verhältnis der beiden Winterfeste war, ist und sich in Zukunft entwickeln könnte. Dazu laden wir zum Gespräch am Donnerstag, 14. Januar.

Jochen Butenholz • Claudio Holland • Felicia Holland

Resilienz – das Immunsystem der Seele

Als Resilienz bezeichnet man die Fähigkeit, mit Krisen konstruktiv umgehen zu können und sie als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Die spannende Frage dabei ist, woher die Kräfte kommen, die einem Menschen solche Resilienz verleihen, die ihn in die Lage versetzen, in einer Krise nicht unterzugehen, sondern sie umzuwandeln und zu überwinden. Die Frage ist eng verknüpft mit der Frage nach Salutogenese, die im einleitenden Text skizziert wird: Wie entsteht Gesundheit, wie entsteht seelische Widerstandskraft? Man hat erforscht, dass bei verschiedenen Menschen (Kindern oder Erwachsenen), die in ein und dieselbe schwierige Situation geraten, die Möglichkeit, damit fertig zu werden, sehr unterschiedlich ist.

Wir durchleben gerade eine Zeit, in der solche Fragen an Bedeutung gewinnen. An drei Abenden bieten wir nach einer kurzen Einleitung an, im Gespräch zu tasten, wo solche Quellen zu finden sind sowohl für jeden selbst, aber auch, wie man Kinder und Jugendliche so begleiten kann, dass sie den Zugang zu ihren Quellen der Resilienz finden können. An zwei Donnerstagen, am 4. und 18. Februar jeweils um 19:30 Uhr, gehen wir auf die Suche, wo man 1. stärkende Einflüsse von außen, 2. stärkende Einflüsse von innen und 3. wie man solche Quellen aus geistigem Zusammenhang finden kann.

Felicia Holland • Claudio Holland

Solofif – tiefsinnig-humorige Gedichte

„Nie stieg ein Filosof so tief / in sich hinein wie Solofif…“ Maximilian Bollinger gehörte zur Bremer Gemeinde. Er bewahrte sich bis in seine letzten Lebensjahre, wo er schon recht verwirrt war, einen feinen, treffsicheren, nie lieblosen Humor. Einige seiner doppelbödigen Beobachtungen fasste er durch die Brille des fiktiven Solofif in kleine Gedichte zusammen. Sie erinnern in ihrer Art an die Weise von Eugen Roth „Ein Mensch…“ Nachdem Solofif im vorigen Jahr dem Lockdown zum Opfer fiel, soll er sich nun beim Geselligen Nachmittag am Montag, den
1. März, endlich Gehör verschaffen.

Claudio Holland

Die Königin von Saba und Jona in Ninive: Vorstufen des Christentums  

Im 11. Kapitel des Lukas-Evangeliums – ein Text, der oft am ersten Passionssonntag gelesen wird – wird berichtet, wie eine große Menschengruppe von Jesus Christus ein Zeichen erbittet, anhand dessen sie Vertrauen in die Wirksamkeit des Geistes finden können. Als Antwort verweist er auf die Königin von Saba und den Propheten Jona in Ninive als Vorstufen dessen, was er selbst Neues in die Welt bringt.

Die Nennung ausgerechnet dieser beiden Personen überrascht. Rudolf Steiner gibt einen Ansatzpunkt des Verständnisses, indem er darauf hinweist, dass mit Salomo und der Königin von Saba einerseits, mit Jona andererseits auf die beiden vorchristlichen Formen geistiger Erfahrung exemplarisch hingewiesen wird. (Vorträge über das Lukas-Evangelium, GA 114, letzter Vortrag)

Das mag helfen, die großen Ausrufe „Hier ist mehr als Salomo“ und „Hier ist mehr als Jona“ zu verstehen. Es bleibt aber doch einigermaßen abstrakt, wenn man nicht deutliche Bilder und Begriffe zu den genannten Namen hat. Was ist das für eine Landschaft, für eine Kultur, aus der die Königin von Saba kommt? Heute nennt sich das Land Yemen. Und was ist eigentlich die geistesgeschichtliche Bedeutung des Zweistromlandes, in dem die Stadt Ninive lag? Die beiden Beiträge von Jochen Butenholz wollen hier einiges Material beitragen.

Donnerstag, 4. März: Vogel Phönix und heiliger Gral: Die Kultur von Saba / Yemen

Donnerstag, 11. März: Das Zweistromland: Wiege aller Kultur nach der Vertreibung aus dem Paradies

Jochen Butenholz

Familienandacht anstelle der Sonntagshandlung  

Seit ab im November wieder strengere Regeln galten, haben wir uns entschlossen, vorläufig keine Sonntagshandlung für die Kinder zu feiern. Wichtig war uns, dass diese Feier nicht einfach ersatzlos ausfällt, und so bieten wir seit dem 8. November eine Familienandacht für Kinder, Eltern, Großeltern an – jeder, der möchte, darf daran teilnehmen. Es wird, wie auch sonst derzeit im Kultus, nicht gesungen, und anstelle des Gebetes im Wechsel zwischen Priester und Kindern sprechen wir gemeinsam mit allen einen Psalm, der als Blatt ausliegt. Ob und ggf. in welchem Rhythmus diese Feier fortgesetzt wird, wenn die Sonntagshandlung wieder möglich ist, ist noch offen.

Jochen Butenholz • Felicia Holland • Claudio Holland

Hirtenspiel unter veränderten Bedingungen

Bei Drucklegung dieses Gemeindebriefes war deutlich, dass das Hirtenspiel am Heiligen Abend nicht in der üblichen Form stattfinden kann. Wir wollen es aber nicht einfach ausfallen lassen, sondern haben uns gründlich beraten, wie wir diese Stunde an die gültigen Bedingungen anpassen können.

Anstelle des Singens mit der ganzen Gemeinde werden die Lieder instrumental angestimmt, und wer mag, darf gerne mitsummen. Auch die Kinder werden nicht singen und keinen Text sprechen, sondern die Weihnachtslieder werden instrumental erklingen, während die Hirten und Schäfchen, Maria und Joseph mit Ochs und Esel und die Engel dazu still die Handlung pantomimisch andeuten. So wird das Weihnachtsereignis wie in ruhig bewegten Bildern vor unseren Augen in Erscheinung treten.

Am Eingang notieren wir die Namen und Telefonnummern aller Besucher, wie es derzeit für solche Veranstaltungen üblich ist. Da der Kirchenraum sehr groß ist, wird trotz der notwendigen Abstände genügend Platz sein für alle Menschen, die sich auf den Heiligen Abend einstimmen möchten.

Die Proben finden wie schon im vorigen Brief angekündigt an den Adventssonntagen um 11:45 Uhr im An­schluss an die Familienandacht (oder, wenn möglich, die Sonntagshandlung) statt:

Sonntag, 29. November

Sonntag, 6. Dezember

Sonntag, 13. Dezember

Sonntag, 20. Dezember

Die Aufführung in der Stunde der Hirten findet wie gewohnt am 24. Dezember, am Heiligen Abend, um 16:00 Uhr in der Kirche statt. Wer Interesse hat, kann sich gern bei uns melden.

A. Schütz: Tel. 0511 – 76 83 968, C. Ungefug: Tel. 0511 – 262 75 86,

C. Holland: Tel. 0511 – 283 46 49

Die Weihnachtshandlung für die Kinder

Nur einmal im Jahr, am 25. Dezember um 11:15 Uhr, findet die „Weihnachtshandlung für die Kinder“ statt. Wir hoffen, dass bis Ende des Jahres die Rahmenbedingungen es wieder zulassen, dass wir sowohl die Sonntagshandlung als auch am 1. Weihnachtsfeiertag diese besondere kultische Handlung wieder feiern können. In ihrer Dichte und zugleich Schlichtheit vermittelt sie den Kindern die ganze Tiefe und Innigkeit des Weihnachtsfestes in seinem geistigen Gehalt und bietet eine kostbare Ergänzung zum „Heiligen Abend“ – sowohl für die Schulkinder und ihre Eltern, als auch für alle Erwachsenen, die daran teilnehmen möchten. Wie gewohnt beginnt die Weihnachtshandlung um 11:05 Uhr mit einer kurzen Einstimmung. Herzlich willkommen!

Sollten die Regeln es noch nicht zulassen, dass wir die Weihnachtshandlung feiern, dann wird es auf jeden Fall eine besondere Familienandacht geben!

Claudio Holland • Felicia Holland • Jochen Butenholz

Der Kirchengarten

Am Samstagvormittag des 14. November war ein großer Tag für unseren Garten: Eine überraschend große Zahl von Helfern hat unermessliche Berge von Laub zusammengefegt und das ganze Gelände weitgehend winterfest gemacht. Ganz großer Dank allen Helfern!

Eine Frage ist mir trotzdem noch offen: Als christliche Gemeinde, die im Kultus ausdrücklich die Früchte der Erde in den Heiligungsprozess mit einbezieht, fühlen wir in besonderem Maße Verantwortung für die Erde. Und so haben wir aus der Anthroposophie, der wir auch in anderen Bereichen viele Anregungen verdanken, gelernt, dass die Erde mehr braucht als Pflege im üblichen Sinne. In biologisch-dynamischer Landwirtschaft und Gartenbau werden unter Anwendung der sogenannten Präparate gezielt Himmelskräfte in den Erdboden eingeleitet, um ihn lebendig zu halten. Ich empfinde hier eine Aufgabe für das Stück Erde, das uns als unser Garten zugeteilt ist.

Im Frühjahr habe ich unter tüchtiger Mithilfe von Johann Holland einen ersten Komposthaufen aus Gartenabfällen angelegt und präpariert, auch ist das ganze Gelände einmal mit Fladenpräparat gespritzt worden.

Ich muss aber anerkennen, dass ich die in dieser Richtung notwendigen Arbeiten nicht auf Dauer alleine erledigen kann. Daher suche ich Mithelfer. Eine elementare Einführung ist möglich. Es geht um ein paar Male im Jahr ein oder zwei Stunden.

Jochen Butenholz

Norddeutsche Tagung Hannover im Oktober 2021

Acht Vorträge sind hier in den vergangenen Monaten zu hören gewesen im Zusammenhang mit dem im übernächsten Jahr bevorstehenden 100. Geburtstag der Christengemeinschaft.

Im nächsten Herbst soll das, was hier und in vielen anderen norddeutschen Gemeinden vor Ort angeregt worden ist, zu einer gemeinsamen norddeutschen Tagung zusammenfließen – alles unter der Frage, wie Erneuerungs-Impulse für das zweite Jahrhundert gefunden und gegriffen werden können. Diese Tagung wird vom 8. bis 10. Oktober bei uns stattfinden.

Eine Initiativ-Gruppe ist in den Planungsprozess eingestiegen. Als zentrales Motiv ist vorgesehen: christliches Wirtschaften, menschengemäßes Wirtschaften, Liebe und Arbeit oder wie immer man das formulieren mag. Kompetente Fachleute aus dem Bereich der Wirtschaft werden von Versuchen auf neuen Wegen berichten und zugleich die Frage mitbringen, was die Christengemeinschaft auf diesem Feld beitragen kann.

Wir halten bis zu 200 Teilnehmer für möglich; parallel dazu und teilweise miteinander verbunden wird eine Jugendtagung mit vielleicht 50 Teilnehmern sein.

Es ist absehbar, dass diese Unternehmung eine gehörige Herausforderung in Bezug auf Räume und Versorgung bilden wird.

Eine Denkmöglichkeit, an so etwas heranzugehen wäre vielleicht: Wenn wir Begegnung und Austausch auf regionaler Ebene an solchem Thema für berechtigt halten, könnte man sich eine Art innere Aufteilung der Gemeinden vorstellen: Die Einen sind bereit, sich als Teilnehmer an die Arbeit zu machen, Andere ermöglichen die Tagung durch Unterstützung, in welcher Form auch immer. Zu welcher Gruppe neigen Sie? Für alle Fälle jedenfalls schon mal im Kalender eintragen: 8.-10. Oktober.

Jochen Butenholz