- Die Christengemeinschaft | Michael-Kirche

Gemeindebrief

Die Christengemeinschaft

Gemeinde in Hannover

Ellernstr. 44 · 30175 Hannover

Willkommen. 2

Dank – und Weiterführung. 3

Küche im Vorraum des Gemeindesaales! 3

Vorhaben und Veranstaltungen. 4

Gestalt und Atem des Weiheraumes. 4

„Auf der Suche nach dem deutschen Volksgeist“ 5

Grenzen und Visionen – Duo CordaMota. 6

Rudolf Meyer, der unterschätzte Friedensstifter 6

Schuld und Verantwortung. 7

Irdisches und himmlisches Licht 7

Herbstliche Klänge aus England: Musikalische Andacht 8

Adventskranz – Lucia-Fest – Weihnachtsbaum.. 8

Weihehandlung in der Weihnachtszeit täglich mit Predigt 8

Für Kinder 9

Neues Lied in der Sonntagshandlung nach Michaeli 9

Begrüßung der Schulanfänger 10

Labyrinth-Fest für Schulkinder 11

Hirtenspiel am Heiligen Abend – Probentermine für die Kinder 11

Die Weihnachtshandlung für die Kinder 11

Mitteilungen. 12

Ich – wer? Arbeitskreis für junge Erwachsene. 12

Gesprächskreis mit Jochen Butenholz. 12

Ausstellungen. 12

Reduzierung der Arbeit von Jochen Butenholz. 13

Abschied vom „Zelebrantenplan“ 13

Gold und Silber 13

Altarkerzen aus Bienenwachs. 15

„Mitteilungen aus der Christengemeinschaft“ 15

Festeszeiten-Kalender 16

Bitte vom Friedrich-Rittelmeyer-Haus. 16

Emil Bock: Betrachtungen zur Apokalypse des Johannes. 16

Liebe Gemeinde,

im christlichen Gottesdienst empfängt der Teilnehmende am Ende das, was die göttliche Welt schenkt, in Form von zwei Substanzen: Brot und Wein. Dazu kommt als drittes die Berührung mit dem Wort vom Frieden.

Dabei sind die beiden genannten Substanzen als Träger dessen, was „Christi Leib“ und „Christi Blut“ genannt wird, in sehr unterschiedlicher Weise durch den jeweiligen Verwandlungsprozess gegangen und werden auch sehr unterschiedlich vom Kommunizierenden aufgenommen. Im Zusammenhang mit dem Brot bzw. Leib spricht Paulus verschiedentlich davon, den Christus „anzuziehen“, wie man ein Gewand anzieht (siehe z.B. Römer 13,14 und Galater 3,27). Ein Gewand empfängt man als etwas von außen Kommendes, das sich der eigenen Körperlichkeit anschmiegt, sich mit ihr verbindet. So kann man empfinden beim Empfangen des Brotes, dass etwas sich von außen, von hinten mir nähert, sich mir anlegt. Es gehört dann dazu, die Zähne kauend zu benutzen, was wiederum den ganzen Stoffwechsel, insbesondere auch die Darmtätigkeit in Bewegung bringt, und diese körperliche Muskeltätigkeit wirkt wie anziehend, einsaugend auf die göttlichen Leibbilde-Kräfte des Brotes. Von außen kommend, dringt diese Kraft in meinen Körper ein.

Ganz anders das Trinken des Weines. Hier findet kein Kauen statt, die Flüssigkeit wird geschluckt, eine Strecke weit kann man das Herunterfließen in der Speiseröhre noch verfolgen, dann hört die äußere Wahrnehmbarkeit auf, aber ein inneres Empfinden kann den Weg der mit dem Wein verbundenen Kraft weiterverfolgen, in die Körpermitte, ja, von da wie herunterrieselnd bis in die Füße. Und von einem körperlichen Zentrum irgendwo im Bauchraum breitet sich etwas aus, von der Mitte her der Peripherie entgegen.

In diesem Sinne haben Brot und Wein entgegengesetzte Wirkrichtungen im Menschen: das eine von der Peripherie zur Mitte, das andere von der Mitte zur Peripherie.

Und das Entscheidende ist erreicht, wenn diese beiden Strömungen beginnen, sich zu überlagern, wenn ein Bereich sich bildet, in dem beide Wirkungen sich vereinen. Herz-Raum könnte man diesen Bereich nennen. Bei etwas Aufmerksamkeit auf diese Vorgänge lässt sich das durchaus erahnen. Und dieser Herz-Raum ist es, in den dann als dritter Schritt mit der Berührung an der Wange, am Jochbein, das Wort vom Frieden gesprochen wird.

In diesen drei Schritten bildet sich eine neue geistig-physische Leiblichkeit und ihr seelisch-geistiger Inhalt.

Herzlich grüßt

Küche im Vorraum des Gemeindesaales!

Auf unseren Aufruf im letzten Gemeindebrief, wer von Ihnen eine konkrete Summe zu spenden bereit ist für den Fall, dass wir eine Küche bzw. Cafeteria im Vorraum des Gemeindesaales bauen, kamen bisher verbindliche Spendenzusagen über 6.160,- Euro (Stand 30.9.) zusammen – herzlichen Dank für dieses großzügige Votum von vielen Menschen!

Zwei Mitglieder des Gestaltungskreises haben sich an die Arbeit gemacht und eine funktionale, schöne, aber für den Raum dezente Küchenzeile konzipiert, die voraussichtlich im November realisiert werden kann. Unsere Gemeindeverwaltung wird sich demnächst an die Spender wenden, um die zugesagten Beträge abzurufen. Sie können den Betrag aber auch einfach von sich aus überweisen mit dem Verwendungszweck: „Gemeindeküche“.

Die Summe reicht für eine einfache, fest installierte Küchenzeile entlang der Wand, wie sie im letzten Gemeindebrief skizziert war. Die Spülmaschine aus der bisherigen Küche im Keller wird dort integriert, ebenso der vorhandene Kühlschrank. Hinzu kommt – akustisch abgetrennt hinter der Tür im Treppenhaus – eine Industrie-Spülmaschine, mit der man in kurzer Zeit große Mengen Geschirr und Besteck reinigen kann. Die von Ihnen zugesagte Summe wird für dies alles gerade reichen.

Als Konzept geplant ist noch ein rollbarer Vorbau, den man flach vor die Küche schieben kann, wenn diese nicht benutzt wird. Wenn er vorgezogen wird, hat man dort eine Art Zwischenzeile, auf der bei Bedarf Geschirr oder Ku­chenplatten abgestellt werden, oder an der man gemeinsam rühren, schnibbeln oder abtrocknen kann. So würde das Ensemble noch kommunikativer und vielseitiger.

Außerdem gibt es noch Ideen für ein weiteres fest installiertes (abschließbares) Küchenelement mit einem Kaffee-Vollautomat, so dass man jederzeit schnell einen frischen Espresso, Cappuccino oder andere Getränke zubereiten kann.

Im Gemeinderat haben wir beschlossen, auch diese beiden Erweiterungen gleich zu verwirklichen, so dass wir nicht zweimal im Gemeindefoyer eine „Baustelle“ haben. Für die Maßnahmen sind überschlägig noch einmal 3.000,00 Euro erforderlich, die wir ggf. aus dem Gemeindehaushalt bewältigen können. Wir freuen uns aber, wenn Sie diese Erweiterung der Gemeindeküche durch weitere Spenden unterstützen möchten. Bitte überweisen Sie diese einfach unter demselben Verwendungszweck (s.o).

Der Gemeinderat

Gestalt und Atem des Weiheraumes

Bei Drucklegung dieses Gemeindebriefes hat unser Gemeindeforum, zu dem Sie alle am 17. Oktober eingeladen sind, noch nicht stattgefunden. Insofern gibt es noch kein breites Stimmungsbild zu dem provisorisch mit Tüchern geteilten Raum, mit dem wir nun seit etlichen Wochen leben.

Wir können aber schon berichten, dass inzwischen eine Begegnung mit dem Akustiker stattgefunden hat, der die möglichen Umgestaltungen fachlich begleiten wird. Eine erste interessante Aussage von ihm war, dass der hintere Teil der Kirche gemessen an seiner immensen Größe akustisch relativ gut gegriffen ist. Aber der Altarraum reflektiert durch die Kuppel die Sprache zum Sprecher zurück und verhindert dadurch die deutliche Ausbreitung in den ganzen Raum.

Neben der Verbesserung der Verständlichkeit der Sprache im Weiheraum, die am dringendsten und unstrittigsten erforderlich ist, sehen wir auf der Basis sowohl vieler Rückmeldungen von Menschen aus der Gemeinde als auch auch von Besuchern (wir berichteten), dass als erstes die Verhältnisse von Höhe und Distanz zwischen Altarraum und Gemeinde in Angriff genommen werden sollten. Wir haben erste Untersuchungen in Auftrag gegeben, wie der Aufbau des Bodens um den Altar ist. Auf dieser Grundlage kann dann entschieden werden, ob eher der Altar auf niedrigerem Niveau und näher zur Rückwand neu errichtet werden soll, oder ob im hinteren Teil der Kirche der Boden erhöht wird, so dass der Atem zwischen betender Gemeinde und Altargeschehen kraftvoller erfahrbar wird, wie wir es seinerzeit mit dem pro­vi­so­rischen Podest schon erlebt haben. Sobald es da Ergebnisse gibt, werden wir Ihnen berichten.

Zugleich soll untersucht werden, ob es sinnvoll ist die Seitenkonchen zu schließen; der unfertige Estrichboden braucht einen Belag; und eine über­zeu­gende Beleuchtung soll konzipiert werden.

Alle Überlegungen zur Umgestaltung der Kirche, wie wir sie beim Workshop zu Pfingsten gemeinsam erarbeitet haben, lassen sich nicht in einem einzigen großen Bauvorhaben denken – dazu sind die angedachten Baumaßnahmen zu umfangreich und auch in einem Schritt zu teuer. Insofern fokussieren wir uns zunächst auf die Maßnahmen, die in der „Variante Weiß“ beschrieben wurden (siehe letzter Gemeindebrief und Pläne in der Kirche).

Wer einen Berg besteigt, muss zwar gelegentlich zum Gipfel aufblicken, um die Richtung und die Hindernisse zu sehen. Beim Wandern tut man aber gut daran, mit dem Bewusstsein immer beim nächsten Schritt zu sein – dann kommt man irgendwann sicheren Fußes oben an.

Die Umgestaltung des Altarraumes wäre ein solcher erster überschaubarer Schritt, der sich in absehbarer Zeit realisieren ließe. Die Frage, ob danach weitere Schritte sinnvoll und machbar erscheinen, lassen wir bewusst offen.

Der Gestaltungskreis und der Gemeinderat

„Auf der Suche nach dem deutschen Volksgeist“

Gérard Klockenbring wurde am 17. Dezember 1921 geboren. Als gebürtiger Elsässer wuchs er zweisprachig auf. Nach einigen Jahren als evangelischer Pastor im Elsass gründete er Anfang der fünfziger Jahre mit seinen Freunden Pierre Lienhard und Jérémy Niedecker die Christengemeinschaft in Frankreich. In zahlreichen Reisen im ganzen Land (und weit darüber hinaus) versuchte er, Menschen zu gewinnen. Insbesondere in der Pariser Kulturszene der Nachkriegs-Jahrzehnte hatte er viele Kontakte. Seine Fähigkeit, junge Menschen zu begeistern, führte dazu, dass er lange Jahre als Mit-Leitender an das Stuttgarter Priesterseminar berufen wurde. Er war dafür bekannt, klare Gedankenführung mit künstlerischem Sinn zu verbinden (er malte u.a. Altarbilder).

In Stuttgart hielt er in den 80er Jahren in der Anthroposophischen Gesellschaft zwei Vorträge mit dem Titel „Auf der Suche nach dem deutschen Volksgeist“. Ich war dabei; die Erinnerung ist noch sehr lebendig. Später wurden Nachschriften davon zunächst in den „Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland“, dann 1989 auch als gleichnamiges Büchlein im Mellinger-Verlag veröffentlicht.

Klockenbring starb 2004. In Frankreich zeigt sich bis heute, dass in diesem einerseits tief mit der katholischen Kirche verbundenen Land, das andererseits eine strenge Trennung von Kirche und Staat vollzieht, die Chris­ten­ge­mein­schaft sich nur mühsam verwurzeln kann, jedenfalls außerhalb von Paris und dem Elsass.

In den genannten Vorträgen bzw. dem Buch zeichnet Klockenbring sorgsam die Aussagen Rudolf Steiners nach, was zu überraschend klaren Er­geb­nis­sen führt. Der Zeitpunkt – kurz vor der sogenannten deutschen Wiedervereinigung – zeigt, dass er am Puls der Zeit war. Allerdings scheint mir, dass die Fragen nach einem sinnvollen und sachgemäßen Beitrag Deutschlands in Europa und darüber hinaus heute nicht weniger aktuell sind als damals. Die Aufgabenstellungen, vor denen wir heute stehen, sind international, wenn nicht global. Die möglichen Beiträge der einzelnen Länder sind aber den jeweiligen Veranlagungen entsprechend sehr verschieden. Wo kann der spezifisch deutsche Beitrag liegen?

An den Donnerstagen 21. und 28. Oktober möchte ich versuchen, anlässlich des bevorstehenden 100. Geburtstages den Gedanken-Bewegungen Klockenbrings bzw. Steiners aus heutiger Sicht nachzugehen.

Jochen Butenholz

Grenzen und Visionen – Duo CordaMota

Das Duo CordaMota, Petra Charlotte Bleser & Martin Pohl-Hesse, setzt sich am Sonntag, den 31. Oktober um 17:00 Uhr in der Musikalischen Andacht pianistisch mit dem Thema „Grenzen und Visionen“ auseinander. Grenzen erkunden, an Grenzen gehen, Grenzen überschreiten. Visionen, die sich ergeben, Visionen einer anderen Welt, Visionen eines Jenseits. 

Grenzen werden gesetzt, Visionen entstehen in uns. 

Sowohl im Duo als auch solo werden Werke von Robert Schumann, Franz Liszt und Martin Pohl-Hesse vorgetragen. Rezitationen verschiedener Dichtungen kommentieren die Gedanken zu Grenzen und Visionen.

Jochen Butenholz

Rudolf Meyer, der unterschätzte Friedensstifter

Rudolf Meyer (1896, Hannover-1985, Göppingen) wäre fast nicht in den Priesterkreis aufgenommen worden, wenn nicht Rudolf Steiner dafür gesorgt hätte. Unter manchen durchsetzungsstarken Gründerpersönlichkeiten hat dieser verbindliche, höfliche und unfassbar gebildete Mensch gelitten. Und doch wurde er eine der markantesten Gestalten unserer ersten Zeit und machte Vermittlungsversuche zwischen manchen Gegnern, bis hin zu Ita Wegman und Marie Steiner. Den Horizont unserer religiösen Literatur hat er durch profunde Bücher über die deutschen und Schweizer Märchen, den Gral, „das Kind“ und vieles andere erweitert. Von ihm wollen wir gern berichten am ersten November.

Regina und Frank Hörtreiter 

Schuld und Verantwortung

„Verfehlung“ als Entwicklungs-Keimpunkt  

Ein Thema, das so alt ist wie die Menschheit, hat durch Christus eine Entwicklung in eine völlig neue Richtung erfahren. Schuld hat die Menschheit immer beschäftigt, aber in vorchristlicher Zeit war sie tendenziell unauflösbar, musste deshalb unter allen Umständen vermieden werden, und wenn sich doch jemand schuldig machte, dann war die unausweichliche Lösung strenge Buße oder Strafe bis hin zum Tod. Zudem war das soziale Umfeld durch göttliches Gesetz dazu verpflichtet, an dieser Bestrafung oder gar Tötung mitzuwirken, wodurch immer neue Schuld entstand.

Christus hat die Schuld zum Ausgangspunkt von Entwicklung, zum Kraftort der Verantwortung gemacht. „Sünde“, wie man sie durch Jahrhunderte im Christentum verstanden hat – also eine beschämende, moralische Last auf der Seele, mit der viel Macht ausgeübt worden ist –, kommt bei Christus nicht vor. Er spricht ausschließlich von „Verfehlung“, also vom missglückten Versuch, das eigene Ziel zu treffen, das eigene Ideal schon auf der Erde zu verwirklichen. Wer sein Ziel verfehlt hat, kann neu zielen. Es geht nicht um die Erfüllung einer von außen auferlegten Moral, sondern um das Üben und Wachsen am eigenen Ideal. Eine völlig neue Perspektive entsteht: Entwicklung und Verantwortung.

Zu zwei Abenden möchten wir Sie herzlich einladen: am 4. November mehr in Vortragsform, am 11. November im Rundgespräch. Wir möchten mit Ihnen zusammen neue Möglichkeiten erkunden, sowohl mit dem eigenen Schicksal als auch mit den Verbindungen zu den Schicksalen anderer Menschen nicht in lastender Bußstimmung, sondern produktiv umzugehen.

Felicia Holland und Claudio Holland

Irdisches und himmlisches Licht

Ein musikalischer Gemeindenachmittag mit dem vocaLumen Frauenkammerchor am Samstag, den 6.11., um 17:00 Uhr in der Michael-Kirche

Unser zurzeit aus sechs Sängerinnen bestehendes Ensemble hat bis vor einigen Monaten vorwiegend an Werken des 20. Jahrhunderts und an Stücken aus meiner Feder gearbeitet. Inzwischen haben wir unser Repertoire mit Volksliedbearbeitungen von Johannes Brahms und einer Reihe von Chorliedern aus der Zeit vor Johann Sebastian Bach angereichert, was uns viel Freude gemacht hat und nach unserem Eindruck zu einer Steigerung der Farbkraft unserer Darbietungen führen kann: wenn wir nämlich dieses vielgestaltige Programm erstmalig in der Michael-Kirche Hannover aufführen. Es erklingen A-cappella-Werke von Johannes Brahms, Hugo Distler, Zoltán Kodály, Siegfried Thiele, Thomas Reuter und anderen.

Der Titel "Irdisches und himmlisches Licht" hat mit der Erfahrung zu tun, dass die sich im Gebet ausdrückende Liebe von der zwischenmenschlichen Liebe nicht so sehr verschieden ist, wie manche es sich vielleicht vorstellen, indem sie strikt zwischen „geistlicher“ und „weltlicher“ Musik trennen. In unserem Programm begegnet sich beides ganz selbstverständlich. Übrigens hatte man in vergangenen Zeiten gar kein Problem damit, aus Liebesliedern Kirchenlieder zu machen, indem man sie mit neuem Text versah. Wenn wir uns „vocaLumen“ nennen (lumen heißt Licht, Leuchte, auch Lebenslicht), so drückt sich darin ein Ideal aus: Die mit reiner Hingabe gesungene Musik mag sinnlich und zugleich geistig erglühen und erstrahlen - im Sinne der Verheißung einer Vermählung von Himmel und Erde.

Thomas Reuter

Herbstliche Klänge aus England: Musikalische Andacht

mit dem Kammerorchester Bothfeld am 13.11. um 17:00 Uhr

Das Kammerorchester Bothfeld wurde im vergangenen Winter corona-bedingt heimatlos und hat einige Monate seine wöchentlichen Proben in unserer Kirche durchgeführt. Als Dank-Geste haben die Freunde angeboten, für uns eine musikalische Andacht zu gestalten. Das wird nun im November stattfinden. Unter der Leitung von Sabine Lauer sind zwei in England komponierte Werke zu hören: „An English Suite“ von Hubert Parry und die „Trauermusik“ von Paul Hindemith mit Sabine Lauer am Solo-Cello.

Jochen Butenholz

Adventskranz – Lucia-Fest – Weihnachtsbaum

Die Geschichte verschiedener Lichter-Bräuche

Bei kaum einem anderen christlichen Fest gibt es eine solche Fülle an Bräuchen und Traditionen, wie in der Advents- und Weihnachtszeit. Manches davon ist gar nicht so alt, wie man meinen könnte. Es lohnt sich, den Ursprüngen solcher Lichter-Bräuche einmal nachzugehen – und Altvertrautes neu kennen zu lernen. Dazu sind Sie herzlich eingeladen beim Geselligen Nachmittag am Montag, den 6. Dezember, von 15:30-17:00 Uhr.

Claudio Holland

Weihehandlung in der Weihnachtszeit täglich mit Predigt

Über diesen Jahreswechsel möchten wir die Weihnachtstage in der Menschenweihehandlung, die wieder täglich um 10:00 Uhr gefeiert wird, mit 12 Predigten begleiten. Als Hintergrund nehmen wir die sogenannten „Monatstugenden“, die Rudolf Steiner den 12 Monaten des Jahres zugeordnet sind.

Man kann jeden der 12 heiligen Tage als einen Vorblick auf die 12 Monate des kommenden Jahres empfinden (wenn man das Wetter während des jeweiligen Tages beobachtet, hat man einen relativ genauen Vorblick auf das Wetter im entsprechenden Monat). Wir haben für dieses Jahr 12 Evangelienlesungen gewählt, in denen Motive dieser Tugenden anklingen. Beginnend mit dem 26.1. wird jeden Tag eine andere Färbung in der Lesung und der Predigt anklingen.

Die zwölf Monatstugenden:

Januar          Mut wird zu Erlöserkraft

Joh. 21,15-25      Die Frage nach der Liebe

Februar         Verschwiegenheit wird zu Meditationskraft

Luk. 5,12-16        Die Heilung eines Aussätzigen

März             Großmut wird zu Liebe

Mat. 18,15-20 Vergeben lernen

April              Ehrfurcht wird zu Opferkraft

Joh. 4,43-53        Der königliche Beamte

Mai               Inneres Gleichgewicht wird zu Fortschritt

Joh. 6,16-21        Wandeln auf dem Wasser

Juni               Ausdauer wird zu Treue

Mk. 4,1-12           Der Sämann

Juli                Selbstlosigkeit wird zu Katharsis

Mat. 16,24-28      Christus nachfolgen

August          Mitleid wird zu Freiheit

Luk. 10,29-37      Der barmherzige Samariter

September   Höflichkeit wird zu Herzenstakt

Luk. 17,1-10        Seid achtsam

Oktober        Zufriedenheit wird zu Gelassenheit

Mat. 5,1-11          Erfüllung mit Gelassenheit

November    Geduld wird zu Einsicht

Luk. 24,13-35      Emmaus

Dezember    Gedankenkontrolle wird zu Wahrheitsempfinden

Joh. 1,1-14          Der Prolog

Claudio Holland • Jochen Butenholz • Felicia Holland

Neues Lied in der Sonntagshandlung nach Michaeli

Nach vielen Jahren, in denen wir zwischen Michaeli und Advent das Lied „Im Himmelreich ein Haus steht“ gesungen haben, probieren wir in diesem Jahr etwas Neues aus und bringen eine andere Färbung in die wohlbekannten Gesänge. Dieses Lied ist als eine Art „Zwischenstimmung“ gedacht: ein Nachklang der Michaelizeit und eine Vorahnung auf den Advent. Wer Lust hat, kann hier schon einen Blick darauf werfen und es lernen.

Begrüßung der Schulanfänger

Einführung in die Sonntagshandlung für die Kinder

Liebe Eltern der Kinder in den neuen 1. Klassen!

Am 1. Advent darf Ihr Kind zum ersten Mal zusammen mit allen „Großen“ vorn an den Altar in die Sonntagshandlung gehen. Einige haben diese schöne, stille Feier gemeinsam mit den Eltern schon von hinten miterlebt, andere kennen sie noch gar nicht. Für alle ist es aber ein großes Ereignis, zum ersten Mal selbst vor dem Altar stehen zu dürfen.

Um Ihr Kind auf dieses Festereignis vorzubereiten, laden wir Sie am Mittwoch, den 24. November, um 16:00 Uhr zu einer kleinen Einstimmung ein. Den Kindern wird im Vorraum der Kirche eine einführende Geschichte erzählt, und während sie dann in der Kirche alles gezeigt bekommen, haben Sie die Möglichkeit, im Gemeindehaus einige Hintergründe zu dieser „Sonntagshandlung für die Kinder“ kennen zu lernen.

Claudio Holland • Felicia Holland • Jochen Butenholz

Labyrinth-Fest für Schulkinder

Im vorigen Jahr hatten wir über mehrere Wochen im hinteren Bereich der Kirche mit vielen Kieselsteinen das Labyrinth von Chartres gelegt, umsäumt von Kerzen. Der Auftakt war ein Labyrinth-Fest, bei dem die Kinder einzeln den gewundenen Weg zur Mitte gehen, sich dort einen kleinen Edelstein mitnehmen und wieder nach draußen gehen durften, während Harfenmusik zu hören war. In den folgenden Tagen gingen auch viele Erwachsene gern diesen Weg, der atmend um die Mitte führt.

Am Sonntag, den 7. November, im Anschluss an die Sonntagshandlung, nach einer kleinen Stärkung bei der Gemeindebegegnung, sind um 12:00 Uhr alle herzlich willkommen zu diesem Fest!

Felicia Holland

Hirtenspiel am Heiligen Abend – Probentermine für die Kinder

Soweit es sich bei Drucklegung dieses Gemeindebriefes absehen lässt, kann das Hirtenspiel wieder „normaler“ stattfinden als vor einem Jahr. Die Proben finden wieder in der Adventszeit am Sonntagvormittag um 11:45 Uhr im An­schluss an die Sonntagshandlung statt an folgenden Terminen:  

Sonntag, 28. November

Sonntag, 5. Dezember

Sonntag, 12. Dezember

Sonntag, 19. Dezember

Die Aufführung in der Stunde der Hirten findet wie gewohnt am 24. Dezember, am Heiligen Abend, um 16:00 Uhr in der Kirche statt. Wer Interesse hat, kann sich gern bei uns melden.

A. Schütz: Tel. 0511 – 76 83 968, C. Ungefug: Tel. 0511 – 262 75 86,

C. Holland: Tel. 0511 – 283 46 49

Die Weihnachtshandlung für die Kinder

Nur einmal im Jahr, am 25. Dezember um 11:15 Uhr, findet die „Weihnachtshandlung für die Kinder“ statt. Diese besondere Feier vermittelt den Kindern in ihrer Dichte und zugleich Schlichtheit die ganze Tiefe und Innigkeit des Weihnachtsfestes in seinem geistigen Gehalt und bietet eine kostbare Ergänzung zum „Heiligen Abend“ – sowohl für die Schulkinder und ihre Eltern, als auch für alle Erwachsenen, die daran teilnehmen möchten. Wie gewohnt gibt es vor der Weihnachtshandlung um 11:05 Uhr eine kurze Einstimmung. Herzlich willkommen!

Felicia Holland • Jochen Butenholz • Claudio Holland

Ich – wer? Arbeitskreis für junge Erwachsene

Die konkrete Idee zu diesem Arbeitskreis entstand bei den Kollegiumstagen an der Freien Waldorfschule am Maschsee. Die eigene Wahrnehmung schärfen, im gegenseitigen Austausch erweitern und so dem Rätsel der eigenen Existenz etwas näherkommen, das ist die Idee.

Wir planen, uns einmal im Monat samstags zu treffen, am Thema zu arbeiten und das Beisammensein in einen anschließenden Brunch münden zu lassen. Es wäre denkbar, eine Kinderbetreuung zu organisieren, sodass die Kinder während der Kurszeit ihrer eigenen Wege gehen und anschließend beim Brunch alle beisammen sind.

Zeitlich dachten wir insgesamt an einen Rahmen von 11:00 bis 13:30 Uhr. Termine auf Anfrage bei Felicia Holland unter Tel. 01578 - 865 22 92

Lea Gosslar und Felicia Holland

Gesprächskreis mit Jochen Butenholz

Ein Jahr lang haben uns verschiedene Motive aus der Menschenweihehandlung beschäftigt. Das hat uns jetzt dazu geführt, nach den Herbstferien einen Neubeginn zu machen mit einer Besprechung des Credo. In der Weihehandlung findet sich dazu die schwer verständliche Aussage, dass der Leib Christi am Kreuz das neue Bekenntnis trägt. Wir haben uns vorgenommen, uns mit dem Wortlaut des Credo zu beschäftigen und insbesondere auf seine Geistleib-bildende Kraft zu hinterfragen: Leib und Bekenntnis, immer dienstags 18:15 bis 19:30 Uhr. Neu-Einsteiger willkommen.

Jochen Butenholz

Ausstellungen

Bis zum Totensonntag hängen noch die Bilder von Antje Szogs. Ab Advent werden dann „Bilder mit Natursanden aus aller Welt“ von Margret Costantini zu sehen sein. Diese Bilder sprechen eine eigene Sprache: Sand scheint auf den ersten Blick ein unscheinbarer Stoff zu sein. In Wirklichkeit hat jedes Sandkorn seine eigene Gestalt und wirkt vergrößert wie ein Edelstein … Das Farbspektrum  der natürlichen Sande ist vielfältig, je nach den farbigen Komponenten der verschiedensten Gesteine. Es liegen geologische Vorgänge, lang zurückliegender erdgeschichtlicher Zeiten zu Grunde. Von grob bis fein findet man Sande in aller Welt, die unerschöpfliche Gestaltungsmöglichkeiten im kreativen Sinne bieten.

Die Arbeiten von Margret Costantini sind ein Beispiel, in denen sich diese Materialien und die Farbvielfalt in den Bildern in faszinierender Weise ausdrücken.

Jochen Butenholz

Reduzierung der Arbeit von Jochen Butenholz

Liebe Gemeinde, Herr Butenholz hat darum gebeten künftig keine ganze Pfarrstelle mehr ausfüllen zu müssen. Drei Gründe haben ihn dazu bewogen. Zum einen wollte er seiner Frau mehr berufliche Entfaltung ermöglichen und möchte daher ein wenig mehr in der Familie zugegen sein. Zum andern möchte er mit dem 65. Geburtstag auf sein Lebensalter und seine Gesundheit Rücksicht nehmen. Die Deutsche Lenkerkonferenz hat im Einvernehmen mit dem Siebenerkreis diesem Wunsch entsprochen. Somit ist Jochen Butenholz künftig mit einer 3/4 Pfarrstelle in Hannover tätig. Das wirkt sich auf die Gemeindefinanzen aus, die nun bei drei Pfarrern mit jeweils einer 3/4 Pfarrstelle nur wenig über zwei Stellen belastet werden.

 

 

Abschied vom „Zelebrantenplan“

Zum ersten Advent des letzten Jahres habe ich mich von Ihnen aus der Seelsorge verabschiedet; nun steht zum ersten Advent 2021 ein nächster Schritt an. Ich bin dankbar, dass mich die Ortskollegen unter die Zelebranten und Prediger bisher turnusmäßig eingereiht haben. Es war für mich aber erfahrbar, dass mit dem Rückzug aus der Seelsorge sich auch das Halten der Menschenweihehandlung und Predigen verändert haben. Es scheint mir, als ob sich die priesterliche Verbindung zum Gemeindewesen leise löst.

Das hat nichts mit persönlichen Misshelligkeiten zu tun; und als Gemeindeglied fühle ich mich Ihnen – so wie meine Frau – weiterhin gern verbunden. Wenn Not am Mann in irgendeiner Gemeinde ist – auch in Hannover –, dann werde ich nach Kräften gerne einspringen.

Herzlich Ihr Frank Hörtreiter

Gold und Silber

Die Weihe unseres neuen Kelches liegt einige Monate zurück. Schon damals war für uns Pfarrer deutlich, dass der Vorgang nicht ganz abgeschlossen war. Der Goldschmied hatte die silberne Patene (der „Teller“ für das Brot) ein wenig in Eile angefertigt und dabei die Form, die wir mit ihm besprochen hatten, stark verändert umgesetzt. Nach einigen Wochen Erfahrung war klar: Die Patene ist so nicht wirklich geeignet, sie muss noch einmal grundlegend überarbeitet bzw. neu gefertigt werden, was der Goldschmied auf seine Kosten auch zusagte.

Erst da wurde uns durch Hinweise von Kollegen bewusst, dass für dieses Gefäß die Materialfrage von uns nicht wirklich überlegt worden war: goldener Kelch, silberne Patene – warum eigentlich?

Als die Frage einmal gestellt war, ließ sie sich nicht wieder vergessen. Eine gründliche Befragung älterer Kollegen ergab, dass dieses Thema bis in die ersten Jahre der Christengemeinschaft zurückreicht. Die Angaben Steiners sind zwar nicht eindeutig, weisen aber beim allseitigen Bewegen doch darauf hin, dass eigentlich auch die Patene golden gedacht ist.

Als diese Einsicht sich bei uns deutlich abzeichnete, zeigte sich, dass aus der damaligen Metall-Sammlung noch ein gehöriger Rest vorhanden ist, sodass wir schließlich (natürlich nach Rücksprache mit dem Gemeinderat) den Goldschmied gebeten haben, die neu anzufertigende Patene golden auszuführen. Das ist inzwischen geschehen, und sie wird jetzt von uns benutzt.

Dass darüber hinaus nun immer noch eine gehörige Menge Geld aus der damaligen Sammlung vorhanden ist, führt uns zu einem weiteren Entschluss: Das vorhandene Rauchgefäß scheint uns sowohl von der Form wie von der Substanz her nicht optimal zu sein.

Von der Form her: Unser Rauchgefäß hat einen Deckel – eigentlich weiß niemand, warum, denn für die Rauchentwicklung ist der nur störend. Und viele Versuche in anderen Gemeinden zeigen, dass ein Deckel überhaupt nicht nötig ist (sofern das Gefäß nicht zu flach ist). Außerdem erzeugt der Deckel das eigentümlich unschöne Rasseln, wenn man ihn an den Ketten heraufzieht und herunterlässt.

Von der Substanz her ist deutlich, dass Kupfer ein nicht geeignetes Material ist, weil es zu unedel ist und bei jeder Berührung fortwährend anläuft, was durch aufwändiges Putzen immer wieder mühsam rückgängig gemacht werden muss.

Aus diesen Gründen haben wir beschlossen, ein silbernes Rauchgefäß ohne Deckel in Auftrag zu geben.

Es ist immer noch genug „Guthaben“ vorhanden, um einen Kelch für eine andere Gemeinde anzufertigen, wie es seinerzeit von unserer Gemeinde beschlossen wurde. Es ist nur noch nicht geklärt, wo ein solcher am dringlichsten gebraucht wird. Bis dahin liegt das Geld auf einem Sonderkonto.

Jochen Butenholz • Felicia Holland • Claudio Holland

Altarkerzen aus Bienenwachs

Im vorigen Jahr hat uns dies Thema in einiger Gründlichkeit beschäftigt. Dabei kamen wir zu dem Entschluss, tatsächlich bis auf weiteres das bisherige Stearin durch Bienenwachs zu ersetzen. Mehrere zweckgebundene Spenden erleichterten den Entschluss.

Das ist nun ein Jahr lang so durchgeführt worden. Wir haben seitdem von niemandem mehr gehört, dass das wieder rückgängig gemacht werden möge. Allerdings ist der Fluss zweckgebundener Spenden auch längst versiegt. Das Bienenwachs kostet pro Weihehandlung etwa einen Euro, Stearin weniger als die Hälfte.

Wir haben die deutliche Wahrnehmung, dass das eher wärmere Licht der Kirche und dem Leben im Kultus guttut, sind aber weiterhin offen für Ihre Voten, Unterstützung, und Kritik. Gerne würden wir den Gebrauch der Bienenwachskerzen zunächst einmal fortsetzen.

Jochen Butenholz • Felicia Holland • Claudio Holland

„Mitteilungen aus der Christengemeinschaft“

Kennen Sie eigentlich die „Mitteilungen aus der Christengemeinschaft“? Viermal im Jahr erscheint dies offizielle Organ der Chris­tengemeinschaft in Deutschland, in dem aber nicht nur „amtliche“ Mitteilungen übermittelt werden, sondern wo man von den unterschiedlichsten Initiativen verschiedener Gemeinden der ganzen Welt erfährt, oft aus der Feder von Mitgliedern dieser Gemeinden. Früher hieß es lange Zeit „Mitteilungen für die Mitglieder der Christengemeinschaft“, inzwischen ist diese Beschränkung längst gefallen.

Zu Weihnachten, Ostern, Johanni und Michaeli werden die schmalen Heftchen im Foyer des Gemeindehauses ausgelegt; wer möchte, kann sich eins nehmen – ich vermute aber, dass viele, die Interesse hätten, von diesem Angebot nichts wissen.

Ich habe einmal die Herausgeberin gefragt, ob auch ein elektronischer Versand möglich ist. Als Antwort wurde gesagt: im Moment nein. Denn dann würde die Auflage der gedruckten Exemplare deutlich kleiner und der Druck pro Stück für die, die eben nicht elektronisch lesen möchten, würde erheblich teurer. Im Moment kostet das Heft (die Gemeinde) 77 Cent.

Es wurde aber auch geantwortet, dass ich nicht der erste mit dieser Frage bin und dass es sich in absehbarer Zeit wohl doch ändern würde.

Meine Fragen an Sie: Sind Sie interessiert und wussten Sie bisher nichts davon? Wären Sie womöglich nur an gedruckten Ausgaben interessiert? Oder umgekehrt nur an elektronischen? Je mehr Antworten ich hierzu bekomme, umso wirksamer kann ich das Gespräch mit der Herausgeberin fortsetzen.

Jochen Butenholz

Festeszeiten-Kalender

Seit einigen Jahren erscheint jährlich ein Festeszeiten-Kalender (von Advent bis Advent), herausgegeben vom „Findling e.V.“, Kleinmachnow. In diesem Jahr wechselt die Herausgeberschaft zum „Sozialwerk der Christengemeinschaft in Ostdeutschland e.V.“; alles andere bleibt, wie es war. Der neue Kalender mit Bildern der Priesterin Franziska Ritter und Wahrspruchworten von Rudolf Steiner hängt als Ansichtsexemplar im Eingang zum Gemeindehaus; Bestellzettel finden sich ebendort auf dem Tisch. Der Preis beträgt 20 € für den Wandkalender, 13 € für den (kleineren) Tischkalender, beides incl. Versand.

Jochen Butenholz

Bitte vom Friedrich-Rittelmeyer-Haus

Das Friedrich-Rittelmeyer-Haus ist seit seiner Gründung engstens mit der Christengemeinschaft bzw. dem Sozialwerk der Christengemeinschaft verbunden. In diesen Tagen ist es genau zehn Jahre her, dass der Umzug von der Ecke Plathnerstr./Lönsstr. (jetzt Michael-Bauer-Haus) auf unser Kirchengelände erfolgte. In diesen Jahren ist im Hause viel gelebt, viel Schicksal getragen und viel gestorben worden.

Seitens der Gemeinde geht mit dem Glückwunsch ein ganz großer Dank an die Bewohner ebenso wie an die Mitarbeiter für dieses unermüdliche Bemühen um ein menschenwürdiges Alt-Werden und Alt-Sein.

Dass das Miteinander auf demselben Grundstück nicht immer nur reibungsfrei sein kann, zeigt eine aktuelle Bitte der Bewohner an uns: Bitte haben Sie Verständnis, dass ein alter Mensch unter Umständen nicht mehr dieselbe Reaktionsfähigkeit wie hat ein junger. Das spielt insbesondere eine Rolle, wenn Erwachsene, Jugendliche oder Kinder mit Fahrrädern etwas flott von der Kirche zwischen den Rollatoren hindurch zur Straße sausen …

Für die „Kontakt-Gruppe“ Christengemeinschaft / Rittelmeyer-Haus

Jochen Butenholz

Emil Bock: Betrachtungen zur Apokalypse des Johannes

Die Apokalypse ist als Gegenwarts- und Zukunftsbuch, als Einweihungs- und prophetisches Buch, der am wenigsten beachtete und verstandene Teil der Bibel. Die 1952 erstmalig durch Emil Bock veröffentlichten Betrachtungen können eine Hilfe sein für ein tieferes Verständnis der reichhaltigen Bilderwelt der Apokalypse. Da die vom Verlag Urachhaus herausgegebenen Betrachtungen neu nicht mehr erhältlich sind, habe ich den Inhalt – ergänzt um die jeweiligen Kapitel der Apokalypse in der Übersetzung von Emil Bock – in Form von 13 Einzelheften selbst erstellt. Hierdurch soll allen Interessierten ein Kennenlernen ermöglicht werden.

Ein komplettes Exemplar liegt zur Ansicht im Gemeindehaus aus (bitte liegen lassen). Das 1. Heft (ca. 30 Seiten) umfasst das Vorwort, die Einleitung und den Anhang und liegt zum Mitnehmen aus (wird nachgelegt, falls vergriffen). Die gesamten 13 Hefte (ca. 420 Seiten als DIN A5) kann ich zum Selbstkostenpreis von 13,00 € anfertigen. Da ich nicht auf Vorrat herstelle, tragen Sie ihren Bedarf bitte in die ausliegende Liste (Gemeindehaus) ein oder rufen mich an unter 05101 5588 (falls AB bitte ihre Tel.-Nr. angeben).

Ich freue mich auf ein reges Interesse!

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Hans-Werner Piehler