Karwoche - Ostern
Pfingsten 2010

Gemeindebrief

Editorial | Haushaltsbericht | Frühjahrsputz für Kirche und Gemeindehaus | Das Redentiner Osterspiel | Schweigen im Walde | Brück am Tay und ihr geschichtliches Original | Angst und Überwindung | Pfingstgespräche | Musik im Kultus - Beten in Tönen | Weltkongress | Linien des Lebens - Chorkonzert a cappella | Irlandreise | Religion der Kinder und Jugendlichen | Einladung für die Sommerferienlager | Konfirmanden 2012 |


Editorial

Liebe Gemeinde,

im Mittelalter gab es das »Osterlachen« im Gottesdienst; es gab regelrechte Predigtschulen, die lehrten, wie man die Gemeinde zum Lachen bringen könne. Ob das wohl heute noch die rechte Art wäre?

Die Gemeinde kann fröhlich sein, und oft wirkt Lachen befreiend. Aber gehört das wohl in die Kirche, wo wir erst einmal Stille und gemeinsames Beten üben? In früheren Jahrhunderten, als die Welt das sprichwörtliche Jammertal war, da mag wohl so ein starkes Mittel sinnvoll gewesen sein, um die Menschen aus der Bedrückung der gewordenen Verhältnisse wenigstens einmal im Jahr zu befreien.

So wie Filippo Neri (der von Goethe so warmherzig geschilderte »fröhliche Heilige«) mit geradezu groteskem Witz seine Mitpriester zu provozieren verstand, die ihre behäbige und genusssüchtige Lebensart viel zu wenig von außen bezweifelten und dadurch ansatzweise auflösten.

Was wir uns aber wünschen dürfen, ist befreiender Jubel. Selbst die dürftigste Lebenslage auf Erden kann anders gesehen werden, wenn wir uns erinnern, dass Christus auf uns schaut und nicht bloß reuevolle Regungen (die zu leicht immer nur um uns selber kreisen), sondern Freude erhofft: Freude an den Mitmenschen, Freude an Christi Hinwendung zur Erde, Freude an Seiner Hoffnung, dass wir uns alle gemeinsam zu ihm wenden.

In diesem Sinne »frohe Ostern« wünscht uns allen
Ihr Frank Hörtreiter


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Haushaltsbericht

Der Haushaltsbericht für 2009 mit dem Voranschlag für 2010 wird ab Mitte März im Gemeindehaus ausliegen. Auf Anfrage senden wir Ihnen diese Unterlagen auch zu.


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Frühjahrsputz für Kirche und Gemeindehaus

Liebe Freunde und Mitglieder unserer Gemeinde, Sicherlich ist der Winter vorbei, wenn wir drei Wochen vor Ostern zum alljährlichen Frühjahrsputz schreiten.

Samstag, den 13. März 2010 wollen wir nach der Menschenweihehandlung, ab 10.00 Uhr, gemeinsam Hand anlegen, um auch in unserer Kirche, dem Gemeindehaus und möglichst auch im Garten die Spuren des Winters zu vertreiben.

Vielleicht haben Sie auch Freude daran, einige Stunden mit anderen tüchtigen und fröhlichen Menschen zusammenzuarbeiten. Selbstverständlich wird dafür gesorgt werden, dass unsere »Mitarbeiter« nicht hungern oder dürsten müssen.

Tragen Sie sich dazu bitte in die im Eingang zum Gemeindehaus hängende Liste ein. Dort können Sie auch vermerken, bei welchen Aktionen Sie bevorzugt mithelfen möchten. Der Gemeinderat freut sich schon heute auf dieses gemeinsame Vergnügen mit Ihnen! Wenn Sie Fragen wenden Sie sich bitte an
Rudolf Kreutz, Telefon 05102/ 22 84


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Das Redentiner Osterspiel
Vorabend des Palmsonntags

Ohne die Initiativkraft von Ingrid Töllner und Ennecke von Kries hätte ich es nicht gewagt, das Redentiner Osterspiel wieder in Angriff zu nehmen, das mit gutem Grund seit Beginn in den Gemeinden der Christengemeinschaft zuhause ist.

Es spiegelt in spätmittelalterlicher Sicht die Doppelheit des Bösen (Luzifer, Satan und ihre Gesellen) und die Erlösungsbedürftigkeit der Seelen, bevor Christus den Tod verwandelt hat. Wir werden das Spiel sehr anders spielen, als es in der Plathnerstraße 35 vor dem Altar stattfand.

Wir spielen absichtlich nur einmal, weil es einen besonderen Zauber in sich hegen kann, wenn man weiß: »nur was heute gelingt, ist gültig!« Bitte lassen Sie sich nicht verdrießen, wenn Sie das eine oder andere Wort des mittelniederdeutschen Textes (der manchmal an unser heutiges Platt oder auch ans Englische erinnert) nicht verstehen.

Was man versteht, hängt auch von der inneren Hörbereitschaft ab. Und das Platt wirkt doch ein bisschen echter, wenn die dralle Komik einiger Gestalten den Engeln und sogar dem Auferstandenen begegnet. In Spannung und Vorfreude,
Ihr Frank Hörtreiter

Das Redentiner Osterspiel
am Samstag, den 27. März 2010 um 20.00 Uhr


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Schweigen im Walde

Die erste Weihehandlung am Ostersonntag feiern wir, wenn die Sonne aufgeht. In Hannover ist der Sonnenaufgang in diesem Jahr um 06.52 Uhr (die Verschiebung durch die Sommerzeit ist berücksichtigt).

Deshalb beginnt die erste Menschenweihehandlung
Ostern 2010 um 06.30 Uhr.

Lassen Sie sich also bitte nicht von der Gewohnheit lenken und kommen Sie nicht wie in den letzten Jahren schon um 06.00 Uhr. Andererseits wäre das vielleicht gar nicht so schlimm. Wenn ich daran denke, wie besonders am Ostersonntagmorgen die Stimmung draußen ist, habe ich sogar Lust früher unterwegs zu sein.

Vor ein paar Jahren sind wir - einige Gemeindemitglieder aus Bothfeld - gemeinsam, schweigend zur frühen Weihehandlung durch die Eilenriede geradelt. Das Schweigen passt nach meinem Empfinden wunderbar zu dieser Stimmung auf der Grenze von Tag und Nacht und zu dem Sonntag, an dem so viel geschieht. Es ist ein bisschen wie die Luft anhalten vor einem großen Ereignis.

Aber vielleicht schwinge ich ja auch nur mit, mit dem was in der Natur in dieser Stunde lebt. Schade, dass ich dieses Jahr voraussichtlich wieder verreist und nicht in Hannover sein werde - man könnte bestimmt wieder eine Gruppe zusammen bekommen, die gemeinsam schweigend in die Kirche geht oder fährt...
Thea Suberg


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Brück am Tay und ihr geschichtliches Original

Der berühmten Ballade Fontanes liegt ein tatsächliches Geschehen zugrunde: ein junger Brückeningenieur und sein allzu selbstsicherer Schwiegervater hatten eine kühne Eisengitterkonstruktion über einem schottischen Meeresarm fehlerhaft errichtet, und so wurde im Wintersturm ein ganzer Zug in die Tiefe geschleudert.

Max Eyth hat in seinem vielgelesenen Buch »Hinter Pflug und Schraubstock« das Unglück und seinen schicksalhaften Hintergrund geschildert. Beim »geselligen Nachmittag« wird davon ein wenig erzählt.
Frank Hörtreiter

Geselliger Nachmittag
am Montag, den 03. Mai 2010 um 15.30 Uhr


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Angst und Überwindung

»In der Welt habt ihr Angst, aber fasset Mut, ich habe die Welt überwunden.«
Joh. 16,33

Angst ist eine Welttatsache. Wer sie nicht empfinden kann, dem fehlt etwas; das ist nicht nur ein beliebtes Märchenmotiv. Aber wenn sie uns »im Nacken sitzt«, uns lähmt und bedrängt, wer würde ihr nicht am liebsten ausweichen?

Dass damit meistens nicht wirklich etwas gewonnen wird, zeigt die Erfahrung. Auch scheint sich ein endgültiger Sieg über die Angst nicht erringen zu lassen.

Was aber ist dann Überwindung?
Am Donnerstag, dem 29. April 2010 um 20.00 Uhr können wir nach einem einleitenden Referat darüber ins Gespräch kommen.
Martina Alexi


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Pfingstgespräche

Dieses Jahr werden unsere Pfingstgespräche das Thema »Begeisterung« haben. Über sie und vielleicht ja auch aus ihr heraus, wollen wir an den drei Pfingsttagen, nach der Weihehandlung, unter den Gesichtspunkten: Mut - Gemeinschaft - Klarheit nach jeweils kurzer Einleitung ins Gespräch kommen.
Frank Hörtreiter und Martina Alexi


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Musik im Kultus - Beten in Tönen

Kurzvortrag, Klangbeispiele, Gespräch
Donnerstag, 22. April 2010 um 20.00 Uhr

Aus dem Erleben des Kultus zu musizieren und ein solches Tönen hörend zu unterstützen, stellt für alle Beteiligten eine Aufgabe dar, die man wohl »Beten in Tönen« nennen kann.

Es reicht nicht, den Kultus in bester Absicht mit »schöner« Musik zu schmücken; vielmehr geht es darum, das Musikalische so offen, lebendig und unserer Zeit gemäß zu gestalten und aufzufassen, daß es ein organischer Vorgang im Organismus des Kultus werden kann. Dazu ist es nötig, ganz konkret an der Fähigkeit des Hörens zu arbeiten.
Der Abend ist als elementare Anregung hierzu gemeint.
Thomas Reuter


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Weltkongress

Die Zukunft ist, was wir aus ihr machen. Die Gelegenheiten, zu gestalten, bietet uns das Leben; es gilt, diese Gelegenheiten zu bemerken und zu nutzen. Wir sind aufgerufen, mit an der Zukunft zu gestalten, und zwar immer jetzt.

Das Christentum war nie eine Religion, die sich nur dem Gedenken an die historischen Ereignisse zur Zeitenwende gewidmet hat. Das Christentum sucht auch immer die sich wandelnde Gegenwart Christi, besonders vor dem Hintergrund der verheißenen Wiederkunft Christi. Aus dieser Gegenwart wollen Christen ihr Verhältnis zur Welt finden und gestalten.

Der Weltkongress der Christengemeinschaft zu Pfingsten soll ein Fest der Begegnungen werden. In Vorträgen, Arbeitsgruppen, Gesprächen und vielen anderen Veranstaltungen wollen wir zusammentragen, was wir aus der Christengemeinschaft heute zu dem oben skizzierten Motto sagen können, und welche Impulse wir für die Zukunft, für unser menschliches Handeln, daraus entwickeln können.

Es soll keine Grenzen der Originalität geben, wie das Hauptthema behandelt wird. Auch scheinbar sehr entfernte Ideen werden willkommen sein. Insbesondere im Rahmen der Arbeitsgruppen wird man sich auch musikalisch, tänzerisch, sportlich, künstlerisch, theatralisch, improvisierend und anders betätigen können.

Der Weltkongress spricht alle Generationen – Erwachsene, Jugendliche und Kinder – gleichermaßen an. Kinder etwa zwischen 8 und 14 Jahren können an besonderen, internationalen »Ferientagen« teilnehmen. Für jüngere Kinder wird es auf der Tagung Kinderbetreuung geben. Jugendliche und Erwachsene nehmen gemeinsam an dem Kongress teil.

Das Motto des Kongresses soll an den Haupttagen des Kongresses in drei Richtungen ausgestaltet werden: Im Menschen - Wie ist die Gegenwart Christi im Menschen erlebbar?
Durch die Gemeinschaft - Wie wird durch die Bildung von christlichen Gemeinschaften etwas Neues, Größeres für das Christentum möglich? Für die Erde - Wo und wie wird das Christentum nicht nur für uns selbst und unsere Gemeinschaften fruchtbar, sondern für die Welt, für die Erde und ihre Zukunft?

Das historische Pfingstereignis vereinigte die Schüler Christi zu einer Gemeinschaft, die dann ihr eigenes Erlebnis und ihre eigene Einsicht in die Welt trugen. So soll der Weltkongress Menschen zusammenführen in der Hoffnung, dass die Christengemeinschaft erlebt werden kann und sich durch die gemeinsame Arbeit neue Impulse erschließen – nicht nur für uns selbst, sondern auch für die Erde, für die Welt und ihre Zukunft.

Das Tagungsprogramm liegt bei uns im Gemeindehaus aus; im Internet können Sie außerdem das jeweils aktualisierte Programm einsehen und auch Ihre Anmeldung aufgeben (www.Christengemeinschaft.org, dann auf das Tagungslogo klicken); Sie können aber auch an das Tagungsbüro schreiben:
c/o Die Christengemeinschaft, Gemeinde Bochum,
Glockengarten 70, 44803 Bochum,
oder per Fax 0234/ 33 38 59 89.

Die Tagungsvorbereiter hoffen sehr, dass sich – neben den Teilnehmern aus aller Welt – auch aus unserer Gemeinde Menschen nach Dortmund fahren werden. Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Anmeldung bald lossenden; die Planung von Quartieren und Gesprächsgruppen wird dadurch sehr erleichtert!
Herzlich Ihr Frank Hörtreiter


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Linien des Lebens - Chorkonzert a cappella
Sonntag, 13. Juni, 17.00 Uhr

Werke von Johann Seb. Bach, Hugo Distler, Leonhard Lechner, Lothar Reubke, Thomas Reuter u.a. Chor und Kammerchor der Christengemeinschaft in Hannover und Kassel. Leitung: Thomas Reuter.

Die Idee zu diesem Chorabend entspringt aus einer dreifachen Überzeugung: Erstens geht es nicht darum, Alt und Neu gegeneinander auszuspielen, sondern darum, in jedem Falle geistesgegenwärtig und lebendig zu musizieren, aufbauend auf dem Erlebnis, daß das Alte im Lichte des Neuen und Neuesten eine überraschende Aktualisierung erfahren kann.

Zweitens lohnt es sich, die konventionelle Trennung von »Weltlich« und »Geistlich« ab und zu gezielt zu unterlaufen, wodurch erfahren werden kann, daß es dem ernstgemeinten künstlerischen Schaffen immer um eine Öffnung und Erweiterung des Seelen- und Geisteslebens geht: Ein Liebeslied kann einem Gebet sehr ähnlich sein - und umgekehrt.

Und drittens ist es spannend und produktiv, verschiedene Stufen des musikalisch-stimmlichen Könnens miteinander zu verbinden: Professionelle Musiker wirken mit engagierten »Laien« zusammen. Dieses Prinzip zeigt sich auf besondere Weise, indem Teile des Programmes von den Zuhörern mitgesungen werden können! So freut sich die gesamte Chorgemeinschaft auf ein mehrfach integratives, menschenverbindendes Ereignis.
Thomas Reuter


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Irlandreise

Im kommenden Herbst, vom 27. September bis zum 04. Oktober 2010 wird es eine Studienreise nach Irland geben. Reiseveranstalter ist der Verband der Sozialwerke der Christengemeinschaft, die Reiseleitung haben Martina Alexi und Dietmar Schwarz. In Kürze werden auch in der Gemeinde Prospekte ausliegen, aber für Interessierte schon mal diese Vorabinformation.
Martina Alexi


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Religion der Kinder und Jugendlichen

Zwei Abende haben wir eigens vom üblichen Donnerstag auf den Freitag gerückt, damit auch die (gar nicht so wenigen) Mitarbeiter der sechs Waldorfschulen unseres Gebietes nicht von vornherein ausgeschlossen sind.

Wir möchten – in Darstellung und Gespräch – uns mit der besonderen Art von Frömmigkeit beschäftigen, die in Kindheit und Jugend möglich ist. Kinder bringen eine besondere Art von Ehrfurcht, Dankbarkeit und Vertrauen mit auf die Welt, die wir leicht stören, aber auch behutsam fördern können.

Da soll es auch darum gehen, wie man auf die religiösen Fragen bildhaft und zugleich wahrhaftig antworten kann. Auch die Art des Sprechens bei Gebeten »kommt dran«. Für den zweiten Abend am 04. Juni haben wir Susanne Gödecke gewonnen, die seit vielen Jahren Jugendtagungen und -ferienlager leitet.

Sie wird auf der Rückreise von der Stuttgarter Synode hier mit uns sprechen über die Möglichkeiten, die Freiheit der Jugendlichen zu achten und dennoch die Heranwachsenden nicht allein zu lassen.

Es gibt ja ein Modewort für den Umgang mit Jugendlichen: »authentisch«. Wie schaffen wir es also, uns »echt« anzuhören und zu sprechen, ohne missionarische Aufdringlichkeit, aber mit dem nötigen Mut? Bringen Sie Ihre Erfahrungen und Fragen mit!
Herzlich Ihr Frank Hörtreiter

Religion für Kinder
am Freitag, den 16. April 2010 um 20.00 Uhr
mit Ennecke von Kries, Anja Schütz und Frank Hörtreiter

Religion in der Jugend
am Freitag, den 04. Juni 2010 um 20.00 Uhr
mit Susanne Gödecke, Kiel und Frank Hörtreiter


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Einladung für die Sommerferienlager…

letztmalig werden wir unser Kinderferienlager (Lüsche 08. bis 27. Juli) unter das Oberthema »Zirkus« stellen. Zur Aufführung (25. Juli 16.00 Uhr) bekommen Sie sicherlich eine Einladung im nächsten Gemeindebrief.

Aber wir möchten schon jetzt darauf aufmerksam machen: in der Osterwoche (05.-10. April) gibt es – wie immer – die Helferschulung. Wir fahren wieder auf die Wasserkuppe (höchster Berg der Rhön).

Wer Freude daran hat, in einem der Ferienlager verantwortlich mitzuwirken (ab 18 Jahren, nach Absprache mit den Lagerleitern) oder überhaupt sich schulen möchte in der Freizeitpädagogik, der findet dort viele Hilfen und gute Begegnungen!
Frank Hörtreiter


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Konfirmanden 2012

Liebe Eltern, für die Kinder, die im übernächsten Jahr für die Konfirmation alt genug sind (im wesentlichen die jetzigen Sechstklässler, die also in diesem Frühsommer 12 geworden sind), beginnt der Konfirmandenunterricht im kommenden Herbst.

Ich möchte wieder – vor allem aufgrund der guten Erfahrungen mit der letzten Gruppe – zusammen mit Anja Schütz und meiner Frau sowie möglichst auch jugendlichen Helfern – den Unterricht in sieben Wochenenden in Lüsche und zehn Sonntagen in Hannover zusammenfassen.

Der ursprüngliche Grund war: es gibt ja immer wieder Kinder, die von sehr weit her kommen müssen, und für die kann die Anreise für eine Einzel- oder Doppelstunde mühsam werden. Viel stärker hat sich aber in den Vordergrund die Erfahrung gestellt, dass die Kinder zu einer Gruppe zusammenfinden, die sich gegenseitig sozial trägt und die über die Konfirmation hinaus Chancen zu einem Miteinander findet.

Die Kosten (die der Gemeinde nichts eingebracht haben, sondern nur die Wochenenden samt An- und Abfahrt betrafen) betrugen im Durchschnitt 30,00 Euro im Monat; vermutlich wird das wieder so sein. Wer diesen Betrag nicht aufbringen kann, möge sich bitte rechtzeitig bei mir melden; ein sozialer Ausgleich wird dann angestrebt.

Wenn Sie Ihr Kind für den Unterricht anmelden mögen, dann teilen Sie mir bitte Namen, Geburtstag, Adresse (gegebenenfalls auch Fax und Mail) mit. Ich freue mich auch darauf, Sie und Ihr Kind zuhause zu besuchen. Über jede Rückmeldung, auch Fragen, freue ich mich! Herzlich, auch im Namen von Frau Schütz und meiner Frau, Ihr Frank Hörtreiter

Sieh nicht was andre tun

Sieh nicht, was andre tun,
der andern sind so viel.
Du kommst nur in ein Spiel,
das nimmermehr wird ruhn.

Geh einfach Gottes Pfad,
lass nichts sonst Führer sein,
so gehst du recht und grad
und gingst du ganz allein.

Christian Morgenstern


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